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17.09.2019, Köln

Sana-Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln zeigt zum „Tag der Patientensicherheit“ seine Maßnahmen auf

Patientensicherheit geht uns alle an

Patientensicherheit geschieht nicht von allein. Sie bedarf des täglichen Engagements aller Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtung. Für das Sana-Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln nimmt das Wohl der Patienten eine entscheidende Rolle bei der medizinischen Versorgung ein. Dafür ist eine gezielte Vernetzung der einzelnen Akteure auf allen Ebenen des Hauses sowie mit den Patienten entscheidend. Verschiedene Maßnahmen wie Simulationstrainings oder die Interprofessionelle Visite sorgen dafür, dass der fachliche Austausch innerhalb des Behandlungsteams sowie der Informationsfluss zwischen Behandlungsteam und Patienten weiter gestärkt werden. Zur Erhöhung der Patientensicherheit tragen darüber hinaus OP-Checklisten und Patientenarmbänder bei.

Das Sana-Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln versorgt jährlich rund 15.000 stationäre und ambulante Patienten. Gerade in außergewöhnlichen Situationen, etwa bei Notfällen oder unter Zeitdruck, müssen die Kommunikation sowie die Aufgabenverteilung im Team reibungslos funktionieren. Dies wird nun auch in regelmäßigen Simulationstrainings durchgespielt. In praktischen Übungen werden lebensnah verschiedene Notfallsituationen simuliert und dabei ein besonderer Fokus auf die Interaktion disziplinübergreifender Teams gelegt. Das Training, das mit einer moderierten Teamreflexion abschließt, wird in der Kölner Klinik bevorzugt auf der Intensivstation und im OP-Bereich durchgeführt.

Interprofessionelle Visite baut Ängste ab und schafft Vertrauen in das Behandlungsteam
In der Regel stellt ein Krankenhausaufenthalt für jeden Patienten eine Ausnahmesituation dar, die immer wieder auch mit Ängsten verbunden ist. Eine proaktive, offene und wertschätzende Kommunikation zwischen dem interprofessionellen Behandlungsteam und dem Patienten schafft Vertrauen und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Wohl des Patienten. Denn im Moment der Visite erhält der Patient die volle Aufmerksamkeit des gesamten Teams und erfährt gebündelt relevante Informationen zu seinem spezifischen Krankheitsverlauf. Zudem besteht die Gelegenheit für persönliche Fragen seitens des Patienten oder auch der Angehörigen, die ebenfalls Teil der interprofessionellen Visite sein können.

Weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Patientensicherheit in der Kölner Klinik sind das Vieraugen-Prinzip beim Medikamentenmanagement, OP-Sicherheitschecklisten und besondere Vorbereitungsmaßnahmen sowie das Patientenarmband.

Darüber hinaus tragen seit vielen Jahren die sanaweit durchgeführten sogenannten Peer Reviews  zur Patientensicherheit bei. In dem von Ärzten für Ärzten entwickelten Verfahren reflektieren Klinikärzte mit speziell als Peer ausgebildeten Sana Chefärzten Fälle mit unerwarteten Behandlungsverläufen. Die gemeinsame Erarbeitung und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen unter dem unabhängigen und kritischen Blick von außen sorgt für eine nachhaltige, fallspezifische Aufarbeitung.

Kontakt

Pressekontakt:
Julia Colligs
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Tel. +49 221 940711533
julia.colligs@sana.de